03/09/2026 0 Kommentare
Vom Parkplatz zum Begegnungsort
Vom Parkplatz zum Begegnungsort
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Vom Parkplatz zum Begegnungsort
Vor der Nazarethkirche hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Wo früher vor allem grauer Schotter und parkende Autos das Bild bestimmten, ist ein neuer grüner Vorplatz entstanden. Rasen, Beete und große Steinquader prägen nun den Raum vor der Kirche.
Damit ist in der Sallstraße etwas Besonderes entstanden: Einer der wenigen grünen Vorplätze der Straße – tatsächlich gibt es insgesamt nur zwei davon. Und dieser Platz soll mehr sein als ein schöner Vorbereich der Kirche. Er soll zum Verweilen einladen. Nicht nur sonntags vor oder nach dem Gottesdienst, sondern auch mitten in der Woche. Zum Sitzen, Reden, Warten, Spielen und Begegnen.
Denn genau das soll die Nazarethkirche mit ihrem Vorplatz sein: ein Ort der Begegnung. Ein Platz, an dem Menschen zusammenkommen – ganz unabhängig davon, ob sie gerade auf dem Weg zu einem Gottesdienst sind oder einfach vorbeikommen.
Noch ist der Platz nicht ganz fertig. Das Flatterband erinnert daran, dass der Rasen erst einmal in Ruhe wachsen muss. Auch die Bänke, die später auf den Steinquadern zum Sitzen einladen, lassen noch auf sich warten. Die lange Lieferzeit macht uns hier einen kleinen Strich durch die Rechnung.
Die offizielle Einweihung des neuen Vorplatzes ist deshalb erst für das kommende Jahr geplant. Dann feiert die Nazarethkirche ihr 120-jähriges Jubiläum – ein guter Anlass, den neuen Platz gemeinsam einzuweihen und seiner eigentlichen Bestimmung zu übergeben.
Aber bis dahin gilt: Der Platz darf und soll schon genutzt werden! Auch wenn noch nicht alles fertig ist, freuen wir uns, wenn dort Menschen sitzen, sich begegnen und den neuen grünen Ort vor der Nazarethkirche mit Leben füllen.
Unser besonderer Dank gilt Landschaftsarchitekt Paul Tontsch. Im Rahmen seiner Dissertation „Der christliche Freiraum“ hat er maßgeblich die Idee für diesen besonderen Ort entwickelt, uns beraten und die Umsetzung des Projektes begleitet. Ohne seine fachliche Unterstützung und sein großes persönliches Engagement wäre vor der Nazarethkirche heute vermutlich noch immer ein Parkplatz.
Jetzt ist es ein Stück grüner – und hoffentlich bald ein lebendiger Treffpunkt für viele Menschen.
Pastor Steffen Voß
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